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Allergien auf dem Vormarsch
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Allergien
sind auf dem Vormarsch
Nicht weniger besorgniserregend als die
Zunahme der allergischen Erkrankungen sind die Feststellungen der
Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie
(DGAI) und des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA), wonach nur ca. 10% der
allergischen Bundesbürger qualifiziert versorgt werden:
1. Die Veränderungen
unserer Lebensbedingungen: Allergische Erkrankungen
sind Erkrankungen des Immunsystems. Eine wichtige Rolle
bei einer allergischen Reaktion spielen die Antikörper
der Klasse IgE, die das Immunsystem auch für die Abwehr
von Parasiten, z.B. Würmern, einsetzt. Da die
verbesserten hygienischen Bedingungen heutzutage im
Vergleich zu früher zu einer Abnahme von parasitären
Erkrankungen geführt haben, wurde die These aufgestellt,
daß dieser Teil unseres Immunsystems
"unterfordert" ist. Weiterhin konnte
nachgewiesen werden, daß Kinder, deren Immunsystem sich
mit bestimmten Krankheitserregern – z.B. dem Erreger
der Tuberkulose - auseinandersetzen mußte, seltener an
Allergien erkranken. 2. Die Veränderung
unserer Lebensgewohnheiten: Hier kommen unter anderem
unsere Ernährungsgewohnheiten in Betracht. Lebensmittel
kommen heutzutage aus allen Teilen der Erde zu uns. Somit
kommt unser Immunsystem mit Allergenen in Kontakt, die
noch vor 50 Jahren hierzulande unbekannt waren. Weiterhin
scheint der Zufuhr bestimmter Fette, die wir über die
Nahrung aufnehmen, eine gewisse Rolle bei der
Allergieentstehung zuzukommen. 3. Umwelteinflüsse
dürften ebenfalls bei der Zunahme allergischer
Erkrankungen eine Rolle spielen. Auch wenn der
Stellenwert verschiedener Schadstoffbelastungen bei der
Entstehung von Allergien noch nicht endgültig geklärt
ist, so konnte doch nachgewiesen werden, daß z.B.
Dieselrußpartikel die Entstehung von Allergien fördern
können. |
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| Allergien nicht auf die
leichte Schulter nehmen Häufig äußern sich die ersten Anzeichen
einer Allergie in Form eines Heuschnupfens, der zwar
lästig ist, aber bei Pollenallergien z.B. nur zur Zeit
des Pollenfluges der jeweiligen Pflanze auftritt. Die
Beschwerden lassen sich häufig durch die Einnahme
sogenannter symptomatischer Medikamente (z.B.
Antihistaminika) unterdrücken, ohne jedoch die
eigentlichen Ursachen der Allergie zu bekämpfen. |
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| Rechtzeitig zum Allergologen
gehen Symptomatische
Medikamente wie Antihistaminika können die allergischen
Beschwerden zwar kurzfristig lindern, die Ursache der
Allergie bekämpfen sie aber nicht. Mit der Allergieimpfung
(häufig auch spezifische Immuntherapie oder Hyposensibilisierung
genannt) steht dem Allergologen aber eine Behandlungsform
zur Verfügung, mit dem viele inhalative Allergien, zum
Beispiel gegen Pollen- und Milbenallergene, ursächlich
und mit Erfolg behandelt werden können. |
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| Wo finden Sie weitere
Informationen zum Thema Allergie? Auf den folgenden Seiten unseres
Internetangebotes geben wir Ihnen Gelegenheit, sich
weitere Informationen zum Thema Allergie anzusehen.
Weiterführende Links, auch solche zu
Selbsthilfeorganisationen, finden Sie auf unserer Linkseite.
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