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| Was sind Innenraum- allergene?
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Haben auch Sie
gesundheitliche Beschwerden, wenn Sie sich in
bestimmten geschlossenen Räumen aufhalten? Im Bett
oder beim Durchblättern von alten Zeitungen? Oder
wenn Sie Ihre Katze streicheln oder im feuchten
Keller nach einer Flasche Wein suchen? Wenn die
Beschwerden dann noch Fließschnupfen, tränende
Augen, Hautausschlag, Atemnot oder sogar
Asthmaanfälle sind, so leiden Sie wahrscheinlich an
einer Allergie. Sie sind damit nicht alleine, denn
nach neuesten Schätzungen leiden 10 bis 20 Millionen
Menschen in Deutschland darunter - Tendenz steigend. |
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| Die häufigsten Allergieauslöser in Innenräumen sind Hausstaubmilben, Schimmel pilze und Tiere |
Die meisten Innenraumallergien werden bei uns durch
Hausstaubmilben, Schimmelpilze und Haustiere
ausgelöst. In den USA ist auch die Küchenschabe ein
häufiger Allergieauslöser. Aber Mediziner haben
auch schon "exotische Allergene" gefunden:
Silberfische, Birkenfeigen (Ficus benjamina) oder
sogar Pfefferminzteeblätter! |
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Was weiß man
eigentlich über Innenraumallergene?![]() |
Beginnen wir mit den Hausstaubmilben.
Dies sind winzige Spinnentierchen, die zwischen 0,1 -
0,5 Millimeter groß sind. Sie bevölkern bevorzugt
die Betten, weil dort Ihre Lebensbedingungen optimal
sind. Der Schläfer sorgt für eine angenehme
Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Auch finden die
Milben im Bett ihre Lieblingsspeise, die
Hautschuppen, vor. Eine Million Milben können sich
von einem Gramm Schuppen eine Woche lang ernähren,
und jeder Mensch verliert pro Nacht ungefähr 1,5
Gramm! Sie sind also garantiert nie allein im Bett.
Die Milben können aber auch in Teppichen, Sofas,
Gardinen und in der Kleidung vorkommen. Die Allergene
sind Eiweißstoffe,
die sowohl in der Milbe als auch im Milbenkot vorkommen. |
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| Was ist zu tun, wenn Verdacht
auf eine Innenraumallergie besteht? Die Quaddel bringt es an den Tag |
Um herauszufinden, ob Ihre
Beschwerden durch Innenraumallergene hervorgerufen
werden, sollten Sie einen erfahrenen Allergologen
aufsuchen. Er wird Sie intensiv nach Ihrer
Krankengeschichte fragen, ob in Ihrer Familie
vermehrt Allergien bestehen, wann und wo die
Beschwerden auftreten. Haben Sie z.B. morgens vor dem
Aufstehen einen Fließschnupfen oder Atemnot? Treten
diese Beschwerden vermehrt im Herbst auf? Dann
können Milben die Ursache sein. Denn mit Beginn der
Heizperiode im Herbst zerfallen die allergenen
Partikel zu feinem Staub und können noch besser in
die Atemwege gelangen. Ihr Arzt kann verschiedene
Tests durchführen um das oder die Allergene
herauszufinden. Er wird möglicherweise
Allergenlösungen auf den Unterarm oder auf den
Rücken aufbringen und feststellen, welches Allergen
zu einer Quaddel oder einer Rötung auf der Haut
führt. Beim Provokationstest wird das Allergen dahin
gebracht, wo sich die Krankheit zeigt, also z. B. in
die Nase. Wenn eine Reaktion stattfindet, können Sie
sicher sein, daß Ihr Arzt das richtige Allergen
gefunden hat. |
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| Die
Behandlung von Innenraumallergien Die spezifische lmmuntherapie kann Ihre Beschwerden vollständig heilen oder zumindest erheblich lindern! |
Die
Behandlung richtet sich ganz danach, welche Allergene
Ihr Arzt für Sie als relevant herausgefunden hat.
Wenn Sie auf Hausstaubmilben allergisch reagieren,
ist die spezifische Immuntherapie die einzig kausale
d.h. ursachenbekämpfende Therapie. Ihr Arzt
injiziert Ihnen in regelmäßigen Abständen eine
Allergenlösung, so daß Sie gegen die
Hausstaubmilbenallergene unempfindlich werden. Für
Kinder oder sehr empfindliche Patienten gibt es eine
Tropfenlösung zum Einnehmen. Diese Therapie kann
Ihre Beschwerden vollständig beseitigen oder
zumindest erheblich lindern. |
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| Allergendichte Matratzen- und Bettüberzüge unterstützen die Therapie wirkungsvoll. |
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Tabelle der häufigsten Schimmelpilze
und deren Vorkommen im häuslichen Umfeld:
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